Feedback

Der Kurs „18 Dinge…“ ist nun zu Ende und er hat mir wirklich gut gefallen. Ich habe durch ihn einige neue Webanwendungen kennengelernt sowie Anwendungen, die ich zwar bereits kannte, endlich auch mal ausprobiert. LibraryThing for Libraries hat mir sehr gut gefallen. Es war mir bisher auch noch nicht bekannt. Ich denke es ist durchaus eine Überlegung Wert, den OPAC durch zusätzliche Funktionen für die Bibliotheksbenutzer noch ansprechender zu gestalten. Leider ist dies ja auch immer eine Frage des Geldes, mal schauen was sich da machen lässt. Ansonsten haben mir die Lektionen in denen es um Bildbearbeitung und QR-Codes geht auch sehr gut gefallen. Die dort kennengelernten Anwendungen kann man sehr gut für die Erstellung von Flyern und Plakaten gebrauchen.

Mit der inhaltlichen Aufbereitung war ich zufrieden. Es wurde alles verständlich erklärt und auch genügend Material zum Nachlesen zur Hand gegeben. Der wöchentliche Zeitaufwand war für mich absolut in Ordnung. Es gab zwischendurch  Lektionen für die ich doch mal etwas länger gebraucht habe, vor allem bei den Themen die für mich komplett neu waren, da ich dort mehr nachlesen musst. Aber einige der Anwendungen waren mir auch schon bekannt, so dass diese Lektionen relativ schnell abgearbeitet waren. Von daher hat sich das dann wieder ausgeglichen. Die Pausen hätte ich nicht unbedingt gebraucht, dadurch hat sich der Kurs dann doch sehr lange hingezogen. Zumal man jetzt ja auch noch bis Ende April Zeit hat alles nachzuholen.

Alles in allem habe ich nur positive Erfahrung mit dem Kurs gemacht. Ich bin froh, daran teilgenommen zu haben. Einiges des Gelernten konnte ich schon gleich gebrauchen, bei anderen Sachen bin ich mir noch nicht sicher, wie bzw. ob ich sie im Arbeitsalltag einsetzen werde. Es ist aber auf jeden Fall gut zu wissen, dass es diese Anwendungen gibt und dass man damit umzugehen weiss.

Social Reading

Social Reading wurde ja bereits in Lektion 10 angesprochen. Dort wurde LibraryThing vorgestellt. Social Reading Plattformen bieten die Möglichkeit Menschen zu finden, die den gleichen Buchgeschmack haben und sich mit diesen auszutauschen, über Bücher zu diskutieren und sich gegenseitig Lesetipps zu geben. Der große Vorteil hierbei ist, dass man nicht geographische beschränkt ist. Man kann sich mit Menschen aus der ganzen Welt austauschen und das zu jeder Zeit. Auch Autoren und Verlage profitieren von Social Reading Plattformen. Gerade in der Anonymität des  Internets fällt es vielen Menschen leichter ganz offen ihre Meinung zu sagen. Dadurch erhalten  Autoren und Verlage „ehrliche“ Rückmeldungen zu ihren Werken.
Den Artikel Social Reading – Lesen im digitalen Zeitalter fand ich in diesem Zusammenhang sehr interessant. Vor allem den Absatz über den „Gläsernen Leser“. Mich selbst betrifft dieser Absatz nicht, da ich bisher noch keinen E-Book-Reader besitze. Ich finde es jedoch erschreckend, bei welchen Dinge heutzutage überall Daten gesammelt und  anaylsiert werden. Nun kann man nicht mal in Ruhe ein E-Book lesen ohne gleich etwas von sich preiszugeben.

Nun zu den in der Lektion erwähnten Social Reading Plattformen  Lovely Books und Goodreads. In meinem Beitrag zu LibraryThing hatte ich ja bereits erwähnt, dass Goodreads mein bisheriger Favorit ist, was Social Reading angeht. Und das hat sich auch nicht geändert. Aber wie bereits gesagt, das ist alles reine Geschmacksache. Lovely Books ist sehr übersichtlich aufgebaut und es ist einfach sich zurechtzufinden. Im Gegensatz zu Goodreads ist LovelyBooks komplett auf Deutsch, was sicherlich für den ein oder anderen ein wichtiges Kriterium ist.  Wenn man auf der Suche nach Rezensionen ist wird man sicherlich auf beiden Seiten fündig. Wobei auf Goodreads einfach auf Grund seiner Mitgliederzahlen natürlich mehr Rezensionen zu finden sind. Zusätzlich findet man dort auch noch Trivia, Quiz und Zitate.

Einen reinen Online-Buchclub in der Bibliothek kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Ich denke der Gedanke dahinter sich einem Buchclub vor Ort anzuschließen ist ja, dass man sich persönlich mit anderen Menschen über Literatur austauschen möchte. Wenn dies dann doch über das Internet geschieht, kann man auch die bestehenden Plattformen nutzen und muss nicht einem Online-Buchclub der Bibliothek beitreten. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn jemand eine gute Idee hat für den Einsatz von Online-Buchclubs in Bibliotheken.

Wikis

Auf Wikis können gemeinsam Informationen und Wissen zu den unterschiedlichsten Themen gesammelt und zugänglich gemacht werden. An sich finde ich Wikis toll. Als Bibliothekarin bin ich bei Wikis, auf denen quasi jeder „seinen Senf dazugeben“ kann aber immer etwas skeptisch und schaue genau auf die Quellenangaben, bevor ich irgendetwas davon übernehme. Dank der zur Verfügung gestellten Passwörter, konnte man hier auch selbst einmal das Schreiben im Wiki testen, ohne sich einen Account zu erstellen.  Ich könnte mir schon vorstellen intern ein Wiki zu nutzen, auf dem beispielsweise Arbeitsanleitungen, Hilfen für die Informationsrecherche oder die Katalogisierung hinterlegt werden. Es ist sicherlich einfacher und schneller im Wiki nachzuschauen, als jedesmal die entsprechenden Unterlagen herrauszusuchen.

Infografiken

Infografiken werden heutzutage ja fast überall eingesetzt. Eine ansprechende Gestaltung und knappe Aussagen sollen dazu beitragen, dass die Inhalte besser im Gedächtnis hängen bleiben. Auf Pinterest gibt es eine schöne Sammlung bibliothekarischer Infografiken, wie beispielsweise diese hier.
Infografiken eignen sich natürlich immer für Flyer und Plakate, so wird der Benutzer nicht von zu vielen Informationen erschlagen, sondern bekommt eine Übersicht über die wichtigsten Informationen zur Nutzung der Bibliothek, zu Veranstaltungen etc.  Infografiken kann man immer dort einsetzen, wo der Benutzer zunächst einmal auf ein bestimmtes Thema aufmerksam gemacht werden soll. Wenn er dann Interesse dafür zeigt und sich weiter damit beschäftigen möchte bzw. mehr Informationen will, reichen Infografiken natürlich nicht mehr aus und man muss sich überlegen wie man ihm weitere Informationen zugänglich macht.

Der zweite Teil dieser Lektion beschäftigt sich mit Prezi.  Mit Prezi kann man dynamische Präsentationen erstellen. Im Gegensatz zu PowerPoint bietet Prezi viel mehr Möglichkeiten  an Präsentationen ansprechend zu gestalten. Der Nachteil für Privatpersonen ist dabei allerdings, dass die Präsentationen bei dem kostenlosen Account öffentlich sind und jeder auf diese zugreifen kann.
Man findet auf Prezi auch sehr viele Präsentationen zu bibliothekarischen Themen wie beispielsweise die Nachfolgende, die sehr gut zum Thema dieses Kurses passt.

Bewegte Bilder

Wenn ich im Internet nach Videos suche ist YouTube zunächst meine erste Anlaufstelle. Hier gibt es einfach die größte Auswahl an Videos. Vimeo war mir auch bekannt, allerdings benutze ich es sehr selten. Vor allem bei der Suche nach Film-Trailern oder auch Musikvideos bekommt man bei YouTube einfach bessere Treffer.
Bei den bibliothekarischen Kanälen gefällt mir  der YouTube-Channel der Bayerischen Staatsbibliothek sehr gut. Wenn man sich die Videos ansieht merkt man aber schon, dass dort eine Menge Arbeit dahintersteckt. Die Videos der BSB sind richtig professionell gemacht.  Dafür braucht man natürlich auch die entsprechenden Resourcen. Für kleinere Bibliotheken ist das sicherlich nicht machbar.

Schön finde ich auch das Projekt der Stadtbibliothek Greve Kannst du was? – Dann erklär’s!  Hierfür ist man natürlich auf engagierte Benutzer (und Mitarbeiter) angewiesen. Ich könnte mir hier auch vorstellen eine Veranstaltung zu Thema Videobearbeitung anzubieten und im Rahmen dieser Videos zu bestimmten Themen zu erstellen.
Weiterhin könnte ich mir vorstellen den Benutzern neben der persönlichen Beratung Tutorials für die Anwendung des Katalogs, der Fernleihe etc. anzubieten.  Die Frage ist natürlich, ob diese Videos von den Nutzern angenommen werden und ob sich der Aufwand lohnt. Die Tutorials der Stadtbibliothek Greve haben ja leider nicht so hohe Aufrufzahlen.

Bei meiner Suche nach bibliothekarischen Videos bin ich auf dieses Video gestossen. Ein wirklich sehr kreativer und sehr gut gemachter Imagefilm der Bibliothek der University of Kansas. Sehr süss finde ich auch diesen Clip.

Slideshare

Slideshare war mir bisher noch nicht bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Plattform auf der man Präsentationen in verschiedenen Formaten (Power Point, PDF, Keynote, Open Office oder auch Videos) hochladen und so anderen zugänglich machen kann. Diese Präsentationen können dann in die eigene Webseite eingebunden werden oder auch über andere Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter etc. ) geteilt werden.

Man findet hier Präsentationen zu vielen unterschiedlichen Themen. Unter anderem gibt es Präsentationen zu Web 2.0 in Bibliotheken,  Vorträge vom Bibliothekartag, Gaming in Bibliotheken, E-Books (siehe unten) usw. Teilweise sind die Präsentationen jedoch auch schon ein paar Jahre alt. Gerade im Bereich Web 2.0 hat sich in dieser Zeit ja einiges getan.  Slideshare eignet sich zum einen natürlich dafür Folien zu Vorträgen oder Schulungen hochzuladen und den Teilnehmern zur Verfügung zu stellen. Zum anderen kann ich mir auch  vorstellen Slideshare als Inspirationsquelle für die Vorbereitung von eigenen Präsentationen zu nutzen.

QR-Codes

QR-Codes lassen sich in Bibliotheken auf unterschiedliche Weise einsetzen. Man kann sie beispielsweise in Veranstaltungsplakate bzw. – flyer einbinden. So können die Benutzer schnell und einfach mehr über die jeweilige Veranstaltung erfahren. Auf Seiten wie goQR oder auch QArt Coder kann man selbst QR-Codes erstellen. Der QR-Code Generator von Unitag bietet zusätzlich noch einiges an Gestaltungsmöglichkeiten für die Codes. So kann man bspw. die Farbe oder die Form der Pixel ändern. Das sieht dann so aus:

Bild

Neben der bereits erwähnten Einbindung in Flyer und Plakate, kann man QR-Codes ebenfalls im OPAC einbinden. Zum einen könnten man einen Code mit den Bestandsinformation generieren. Der Benutzer muss den Code nur noch scannen und bekommt Signatur und Standort direkt angezeigt. So entfällt das manchmal doch lästige Abschreiben der Signatur (vor allem bei Bibliotheken die derart komplizierte Signaturen haben, dass sich diese niemand bis zum Regal merken kann). Zum anderen ist es auch möglich Rezensionen oder zusätzliche Informationen zum Buch zu verlinken. Diese können dem Benutzer bei der Entscheidung helfen, ob der das Buch ausleihen möchte oder nicht. Dies ist wohl vor allem hilfreich bei Büchern die nicht vor Ort vorhanden oder auch ausgeliehen sind.
Das waren jetzt nur ein paar Beispiele für den Einsatz von QR-Codes in Bibliotheken. Es gibt sicher noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten QR-Codes einzusetzen. Bedenken sollten man dabei allerdings auch, dass nicht jeder ein Smartphone besitzt und somit nicht alle auf diese Informationen zugreifen können. Von daher ist es auch wichtig, dass allen Benutzern die Möglichkeit gegeben wird,  Zugang zu diesen Informationen zu bekommen, wenn nicht per Smartphone, dann eben auf herkömmliche Art und Weise.